Sorry, you need system administrator rights for that.


Samstag, 3. August 2013
Du
Ich mag den Regen. Wenn es Tag ist, man auf der Fensterbank sitzt und die grauen Regenwolken den Himmel verdunkeln. Wenn Regentropfen auf der Fensterscheibe ein Rennen veranstalten. Wenn die schwüle Luft einem den Atem raubt, wie in den Tropen.
Allein zu sein, die Musik aufzudrehen, dass es in den Ohren weh tut. Komplizierte Texte zu schreiben, die niemand versteht. Niemand außer mir.
Kompliziert ist die Sprache der gebrochenen Herzen. Denen mit den Narben auf der Seele und nicht an den Armen. Warum verletzten sich Menschen, wenn wo anders Welche verletzt werden. Warum wir menschen verletzten - nicht mit Schlägen, mit Worten. Täglich.
Jedes Wort ist wie ein tiefer Schnitt ins Herz.
Jede Silbe verdoppelt diesen Schmerz.
Auf andere achten? Nein danke, keinen Bedarf.
Du sagst es nur so, ohne Bedeutung.
Ich denke nicht so, mit gutem Grund.
Wenn ich dich seh, Kannst du mich rühren. Deine Schönheit, dein Gesicht - Atemberaubend.
Wenn du mich siehst, willst du mich spühren. Auf der Matraze, Hinterhof - stöhnend und schnaubend.
Warum ich dich Liebe, ohne Reichtum und Pracht?
Du hast mich vor jahren zum Lächeln gebracht.
Doch die Zeit schreitet voran, Menschen verändern sich.
In der schwarzen Nacht, riefst du mich an. Warst Blau wie das Meer in dem du ertrankst. Deine Worte waren hart, wie das Kliff das dich erschlug. Deine Entscheidung war dumm, der Gedanke doch Klug.
"ich liebe dich, du bleibst für immer mein Stern. Doch ich muss jetzt geh, nicht nah sondern fern. Dorthin wo man lacht und nicht weint, dort wo die Sonne jeden Tag scheint. Ich warte auf dich und winke dir entgegen."

Der Himmel zieht auf, die Sonne scheint hell.
Ich sitze auf der Fensterbank, Musik volle Lautstärke.
Beobachte den Regenbogen, schimmernde Farben.
Und weiß, du stehst dort am Ende und wirst auf mich warten.

(Abends werd ich immer Tiefsinnig :D )

... link (0 Kommentare)   ... comment